Melodic Death Metal

Posted 13 Okt 2011 in Allgemein

metal-gitarristMelodic Death Metal ist eine Musikrichtung die aus dem Death Metal entstand. Die Stilrichtung entstand Anfang der 1990er Jahre.

Die erste Melodic Death Metal Band war At the Gates die 1995 ihr erstes Album “Slaughter of the Soul” veröffentlichte. Die Band löste sich 1996 auf und zwei anderen Bands wurde die Begründung des Melodic Death Metal zugesprochen.

Diese Bands existieren bis heute unter den Namen “In Flames” und “Dark Tranquillity”. Diese beiden Bands konnten aus dem Trio die größten Erfolge erzielen. Stilististische Merkmale des Melodic Death Metal sind, wie auch beim Death Metal, der tiefe, aggressive Gesang und die tiefgestimmten Gitarren. Häufig sind auch Gitarrenduelle in Form von Soli und Offbeat-Rhythmen in den Songs vorhanden.

Die Riffs sind meist zweistimmig und bestehen oft aus Moll-Tonleitern. Die Riffs werden, ebenso wie die Soli, sehr schnell und zu einem sehr schnellen Rhytmus gespielt. Der Gesang des Melodic Death Metal varriert zwischen tiefen, gegrunzten Growls, klarem Gesang und hohen geschrienen Screams. Es werden oft auch so genannte High-Pitch-Screams verwendet.

Unter High-Pitch-Screams versteht man eine sehr hohe Form des Screamings. Diese Stilrichtung des Metal verwendet häufig auch Black Metal Elemente. Der Aufbau der Songs ist meit klassisch, harmonisch und tonal. Auf harmonische Töne wird im klassischen Death Metal und vor allem im Deathcore oft verzichtet. Bands wie Children of Bodom oder Dark Tranqullity verwenden auch Keyboards, was in der Metal-Szene sehr umstritten ist.
Der Einsatz dieser eher Metal untypischen Instrumente verbucht dennoch große Erfolge und findet auch bei den Zuhörern großen Anklang. Weitere Melodic Death Metal Bands sind Amon Amarth, Sonic Syndicate, Deadlock, Kalmah, Insomnium, Eternal Tears Of Sorrow, Dark Age und Norther.

Doch nicht nur Männer sind in der Death Metal Szene vertreten. Die Frontfrau und Sängerin von Arch Enemy steht ihren männlichen Kollegen, sowohl gesanglich als auch in anderen Dingen, in nichts nach.

Bild: Sydigill / flickr